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Sigristinnen der evanglisch-reformierten Kirchgemeinde Wila

Hauptsigristin
Ursula Bührer- Fuhrer
Rennweg 21
8322 Gündisau / Madetswil

Tel: 044 954 11 70
(Bitte auf den Telefonbeantworter sprechen!)


Sigristin im Nebenamt
Jasmin Tanner-Ziegler
Looackerstrasse 4
8492 Wila


Das Sigristenamt


                                                        
In Deutschland braucht man die Namen Küster, vom lateinischen custos (Wächter) oder Mesmer von Mansonarius (Hauswart). Sigrist ist schweizerisch und wird vom mittellateinischen sacrista abgeleitet. Das heisst so viel wie heilig. In Deutschland ist es also ein Hauswart oder Wächter und bei uns in der Schweiz ein heiliger Beruf: also Dasein für alle, Junge und Alte, offen für Wünsche, Gespräche, Neuerungen, Änderungen und noch viel mehr.

Aber was macht eine Sigristin, ein Sigrist überhaupt? Jene Frauen und Männer, die eher im Hintergrund arbeiten und dennoch einen wertvollen und wichtigen Dienst leisten.

Die Sigristin/der Sigrist arbeitet vor allem in zwei Bereichen: einerseits ist sie oder er für den Unterhalt der Gebäude zuständig. Das bedeutet: staubsaugen, feucht aufnehmen, Fenster putzen, WCs reinigen, wischen, Lampenbirnen wechseln, Bestuhlung herrichten, abstauben, Abfalleimer leeren, Laub zusammennehmen, Schnee räumen usw.
Andererseits ist die Sigristin/der Sigrist auch in den Gottesdiensten oder anderen kirchlichen Anlässen präsent und bereitet alles vor, damit diese in einem feierlichen Rahmen durchgeführt werden können. Das bedeutet: Blumenschmuck organisieren, Glocken läuten, Kerzen anzünden, Lieder anschlagen, Mikrofonanlage einschalten, evtl. Taufwasser bereitstellen, das Abendmahlgeschirr vorbereiten, dafür sorgen, dass jeder ein Gesangbuch bekommt, Sitzkissen verteilen usw.

Durch seine/ihre Präsenz in den Gebäuden und Anlagen der Kirchgemeinde ist er/sie Ansprechpartner für viele Besucher, Gäste und Gemeindeglieder. Er oder sie gibt Auskunft, übermittelt Informationen, beantwortet Fragen erledigt Anliegen und steht vermittelnd und informierend zwischen Gemeindegliedern und Gemeindeleitung.

Das Amt der Sigristin/des Sigristen ist also ein sehr vielseitiges und verantwortungsvolles Amt. Zu oft wird vergessen, welch wichtige Arbeit im Hintergrund geleistet wird, damit der Betrieb „Kirche“ funktioniert.

Für die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Gruppen, den Besuchern, Gästen und Teilnehmenden der gottesdienstlichen und anderen kirchlichen Veranstaltungen der Kirchgemeinde ist eine gute Kontaktfähigkeit erforderlich. Auch ein handwerkliches Geschick ist von Vorteil. Daneben sind selbstständiges Arbeiten und die Fähigkeit, eigene Entscheidungen im Rahmen der Aufgabenübertragung treffen zu können, eine wichtige Voraussetzung für diesem Beruf.

Flexibilität und die Bereitschaft Wochenenddienste, auch an Feiertagen, zu verrichten, sollten gegeben sein.


Unsere Hauptsigristin im Gespräch


(Ein Interview mit Ursi Bührer, Kirchgemeinde Wila)

Was war deine Motivation, dieses Amt zu übernehmen?
Die Kirche Wila lag mir immer schon sehr am Herzen und durch meine regelmässigen Gottesdienstbesuche, konnte ich bereits einen ersten Eindruck über die Aufgaben der Sigristin bekommen. Da mir mein Glaube sehr wichtig ist, war es mir eine Freude dieses Amt übernehmen zu dürfen.

Was macht dir am meisten Freude in deinem Amt?
Der Kontakt zu den Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen, sei es in der Kirche oder auf dem Friedhof, ist oft eine Bereicherung für mein eigenes Leben.

Was findest du schwierig bei deiner Arbeit?
Wenn ich mit viel Liebe die Gottesdienste vorbereite und dann die Beteiligung der Gottesdienstbesucher sehr gering ausfällt.

Wieviel Zeit investierst du für dieses Amt im Monat?
Es kommt sehr auf die Art der Anlässe an und wie viele Abdankungen stattfinden. Insgesamt sind es ungefähr 20 bis 30 Stunden im Monat.

Was würdest du einer zukünftigen Sigristin, oder einem Sigristen empfehlen?
Dass sie/er sich mit ihrem/seinem Glauben auseinandersetzt, damit man zum Einen besser verstehen kann, worum es im Gottesdienst geht und zum Anderen, damit man auch etwas aus dem Gottesdienst für sich selber mitnehmen kann.
Ausserdem kann ich die Seite des Sigristinnenverbandes sehr empfehlen, da dort viele hilfreiche Informationen zu finden sind.

Was wünscht du dir als Sigristin für unsere Kirche?
Mehr Interesse und Beteiligungen an den Gottesdiensten, damit neue Ideen und Anstösse in die Kirche getragen werden.
Persönlich wünsche ich mir eine Musikband, die mehr Leben in unsere Kirche bringt.

Vielen Dank für das Gespräch.
Iris Muhs

 
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