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Konfirmation 14.06.2015

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Nachdem der Konfirmationsgottesdienst seit 1999 immer in der Eichhalde durchgeführt wurde, hat er dieses Jahr dank der kleineren Konfirmandengruppe erstmals wieder in der Kirche stattgefunden.

Für die diesjährige Konfirmationsfeier hatten die Jugendlichen das Thema "Gegensätze" gewählt.

Musikalisch dynamisch gestaltet wurde der Gottesdienst, wie bereits in den letzten Jahren, von "The Kuziems-Gospel Singers", zu deren Eröffnungsstück die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit ihrer Pfarrerin in die Kirche einzogen.

Nach der Begrüssung durch Pfarrerin Heidi Noll gaben sie in verschiedenen Beiträgen weiter, was sie alles über das Thema „Gegensätze“ erarbeitet hatten.
In zwei Videoclips zeigten zwei Konfirmandinnen auf humoristische Weise den Gegensatz von Mann und Frau auf und nahmen allerlei Klischees aufs Korn. Sie erwähnten auch, dass zur Zeit von Jesus die Gegensätze grösser gewesen seien, und dass sich Jesus sehr für die Frauen eingesetzt habe.

Ein zweiter Beitrag galt dem Gegensatz von Alt und Jung. Der Gegensatz zwischen Arm und Reich wurde auf anschauliche Weise in einem Sketch gespielt.
Eine Power-Point widmete sich dem Thema Generationen in der Kirche und zeigte von der Taufe über Kolibri, Konfirmation, Streetchurch, Generationengottesdienst die Wichtigkeit und Möglichkeiten von Zusammenarbeit auf.

Pfarrerin Heidi Noll führte in ihrer Predigt aus, dass Konfirmation Stärkung bedeute und beim Uebergang von der Kindheit zum Erwachsenenleben in einer Welt voller Gegensätze, mit Höhen und Tiefen, guten und schlechten Tagen, Ermutigung geben soll. Jesus lebte im Vertrauen zu Gott und versuchte, Gegensätze zu überwinden. Gottes Geist hilft auch heute, Gegensätze zu überbrücken. Anhand von Psalm 23 zeigte Heidi Noll, wie Gott unsichtbar begleitet und das Vertrauen zu ihm schon vielen Menschen geholfen hat. Glaube ist eine Kraft, die Menschen verändern kann, sodass sie es wagen, aufzubrechen und so Unmögliches möglich wird. Als Illustration dazu rezitierte sie das Gedicht von Rudolf Otto Wiemer: „Die Chance der Bärenraupe, über die Strasse zu kommen“. Bei sechs Meter Asphalt, zwanzig Autos in der Minute, fünf Lastern, einem Schlepper und einem Pferdefuhrwerk hat sie keine Chance. ... Doch die Raupe geht los und geht und geht und geht und kommt an.

Die von den Konfirmandinnen und Konfirmanden selber ausgesuchten Konfirmationssprüche wurden von der Pfarrerin jedem persönlich zugesprochen. Die Konfirmierten erklärten kurz, weshalb sie den Vers ausgewählt hatten und was er ihnen bedeutet. Dabei merkte man, dass die Sprüche, - die davon sprechen, dass Gott das Herz ansieht, dass sich Gott bitten, suchen und finden lässt, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, dass Gott seine Engel schickt, dass man das Böse durch das Gute überwinden soll, dass Glaube, Hoffnung und Liebe bleibt, die Liebe aber die grösste unter ihnen ist - den Jugendlichen eine Bestärkung und Befestigung auf dem weitern Lebensweg geben.

Zum Dank für die Begleitung auf ihrem bisherigen Lebensweg schenkten die Konfirmandinnen und Konfirmanden ihrer Gotte und ihrem Götti je eine Rose.

Kirchenpflegerin Tamara Jud richtete ein Grusswort an die Konfirmanden, wünschte ihren ein frohes Fest und Gottes Segen auf ihrem weiteren Weg und schenkte ihnen ein FaithBook, Inspiration zum Glauben.

Nach dem eindrücklichen Konfirmationsgottesdienst zeigte sich das Wetter zum Glück von der günstigen Seite, sodass der Apero auf dem Kirchenvorplatz genossen werden konnte.

Walter Fankhauser

 
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