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Gottesdienst und Referat mission21

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Unverschämt viel Hoffnung

Für den Gottesdienst mit anschliessendem Referat zum 200 Jahr -Jubiläum der Basler Mission trafen sich am 30. Augsut in der Kirche Wila Menschen unterschiedlichsten Alters.
Pfarrerin Heidi Noll nahm das Thema des Jubiläums „Unverschämt viel Hoffnung“ bereits im Gottesdienst auf. In der Predigt nahm sie Bezug auf den wunderschönen Quilt, den mission21 zu diesem Anlass zur Verfügung gestellt hatte. Schweizer Frauen haben aus Stoffen von 15 Partnerkirchen von mission21 eine wunderschöne Decke genäht. Sie ist ein lebendiges Bild für die gleichwertige Vielfalt, die bei mission21 für den Umgang mit den Menschen über die Kontinente hinweg gilt.
Ueli Knecht, der Sabah in Malaysia von langen Projektaufenthalten kennt, beschrieb in seinem Referat anschliessend an den Gottesdienst, die Situation in Malaysia mit den vielfältigen, teils widersprüchlichen Entwicklungen. Die Weltoffenheit und der Fortschritt, die in den Städten positiv zu spüren sind, haben in den abgelegenen Dörfern oft ihre Kehrseite. Grosse Palmölplantagen bringen kurzfristig eine gewisse Infrastruktur, z.B. Strassen, auf denen die Bauern ihre Produkte in die nächste Stadt auf den Markt bringen können. Sie haben aber langfristig zerstörerische Nebenwirkungen und die Strassen erodieren oft bald wieder. Bestehende Gesetze zum Schutz der Gewässer werden oft nicht eingehalten und die Sprühmittel, mit denen die Plantagen behandelt werden, gelangen in die Gewässer und verschmutzen die Wasserstellen der traditionell wirtschaftenden Dorfgemeinschaften. Wie die Regierung bei der Armutsbekämpfung oder in Bildungsinstitutionen den Islam fördert, läuft der gesetzlich geltenden Glaubensfreiheit oft zuwider.
Im Projekt, in dem Ueli Knecht mitarbeitet, pflegen Frauen das alte Handwerk des Rattan-Flechtens. Auch wenn sie Produkte entwickeln, die sich verkaufen lassen, bringt das leider nicht viel Geld ein. Der Hauptnutzen des Projekts liegt darin, dass die Frauen das Land, auf dem sie die Rattan-Pflanzen bewirtschaften, als Eigentum beanspruchen können. Das Bodenrecht schützt ihre traditionellen Felder leider nicht, weil diese an immer wieder anderen Stellen angelegt werden und nicht dauerhaft bepflanzt sind.
Nach all diesen Informationen gab es Gelegenheit, den Quilt noch aus der Nähe anzuschauen, sich in die Stellwände mit der Geschichte der Basler Mission zu vertiefen, Ueli Knecht weitere Fragen zu stellen, sich untereinander auszutauschen oder auch einfach die feinen süssen oder salzigen Wähen, die das TreffPUNKT-Team gebacken hatte, zu geniessen.
Marianne Heusi konnte im Gottesdienst die neue Sigristin Sabine Klein als Nachfolgerin von Jacqueline Kägi und Christoph Moser, den Nachfolger von Stéphanie Kägi in der Kirchenpflege, der Gemeinde vorstellen. Den beiden zurückgetretenen Frauen dankte sie herzlich für ihr Engagement. Alle vier tragen dazu bei, dass die Kirchgemeinde so vielfarbig wird wie der Quilt von Mission21.

Marianne Heusi, Kirchenpflegepräsidentin

 
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