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Seniorenausflug 24.09.2015

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Seniorenausflug zur Iddaburg

Am 24. September führte uns der Seniorenausflug an einen ganz besonderen Ort – die Iddaburg. Wer die Mühe nicht scheut den sich den Berg hinauf schlängelnde Pilgerweg unter die Füsse zu nehmen, wird mit einer wunderbaren Aussicht oben auf der Hügelspitze belohnt. Unsere Seniorengruppe durfte den teils doch sehr beschwerlichen Weg bis zur Iddaburg hinauf in einem Car reisen. Trotz ein paar Wolken am Himmel, präsentierte sich uns eine herrliche Weitsicht bis hin zu den Alpen oder an den Bodensee. Die kleine Kapelle aus dem 12. Jahrhundert thront rund 966m ü.M. auf einem Hügel oberhalb des Klosters Fischingen und ist zu einem Wallfahrtsort für viele Gläubige geworden. Ihre Besichtigung war sehr interessant und kurzweilig für uns alle. An jener Stelle, wo sich einst eine stattliche Burg erhoben hatte, steht heute ein gemütlich eingerichtetes Restaurant. Hier wurden wir kulinarisch verwöhnt und genossen ein fürstliches Mittagessen.
Später erzählte Heidi Noll die Geschichte von der heiliggesprochenen Idda. Nach der Legende war Idda die Tochter eines Grafen von Kirchberg bei Ulm und mit einem Grafen von Toggenburg verheiratet. Weiter wurde überliefert, dass einst ein Rabe Iddas Ehering gestohlen habe. Der Ring wurde von einem Jäger im Nest des Vogels gefunden. Als ihr Ehemann den Ring an der Hand des Jägers bemerkte, bezichtigte er Idda der Untreue. Er liess den Jäger töten und stürzte Idda im Jähzorn aus dem Fenster seiner Burg. Wegen ihrer Unschuld sei sie von Gott aber auf wundersame Art und Weise gerettet worden. In ihrer Klause später aufgespürt, klärte sich der Irrtum auf, aber Idda wollte weiter als Einsiedlerin ihr Leben Gott widmen. Ihr reuiger Mann liess ihr später in der Au beim Klosters Fischingen eine Klause errichten, wo sie im Ruf der Heiligkeit starb.
Das Gehörte über diese eindrückliche Legende der heiligen Idda regte zu interessanten Gesprächen an und schnell verflog die Zeit. Erfüllt von den vielen Eindrücken des Tages, begaben wir uns gegen 16 Uhr wieder auf den Heimweg. Der Weg führte über die Hulftegg. Im Bergrestaurant wurde uns nochmals ein köstlicher Kaffee serviert und danach fuhren wir weiter Richtung Tösstal.

Sina Laib

 
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