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Kolibri-Weihnacht 13.12.15

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Stammtisch mit Weihnachtsgeschehen


Die Kolibri-Weihnacht der Ref. Kirchgemeinde Wila mit Rekordauftritt
In der restlos gefüllten Kirche Wila traten am Sonntag Abend 39 Wilemer Kolibri-Kinder zum Weihnachtsspiel auf – ein Rekord, über den sich Pfarrerin Heidi Noll freute. Schon vor der Kirche verteilten kostümierte und geschminkte Kinder Programmflyer und Klebesterne. Letztere musste man sich auf die Backe kleben, sonst dürfe man die Aufführung nicht sehen… Was das „Hotel Ochsen in Wila“ mit Weihnachten zu tun hatte, zeigte sich im gebotenen Spiel mit dem Titel „Stammtisch“. Darin wechselten humorvolle Dialoge, meist am Stammtisch, mit besinnlichen Choreinlagen der Gesamtgruppe ab, welche durch Musik unterlegt wurden. Vom Krippenthema der Liebe in der Eingangsszene – „mängisch sind mir sogar sälber lieb“ – über die Kirche, die man fast nicht mehr findet, weil man sie nie besucht, bis hin zum Thema Asylsuchende reichte das Spektrum der Gespräche am Stammtisch. Gäste aus dem Osten werden im Ochsen misstrauisch behandelt, widerwillig gestattet der Wirt, das Paar – die Frau ist hochschwanger und ihr Asylverfahren abgelehnt – für eine Nacht zu beherbergen. Aber gleich wird er verraten, die Polizei sucht bei ihm illegale Asylbewerber, soll sie ausschaffen, der Wirt bereut seine Entscheidung. Plötzlich erscheint ein Radioreporter, welcher die Weihnachtsstimmung auf dem Land mit einer Live-Sendung einfangen will – und siehe da, plötzlich will der Wirt weihnachtlich gehandelt haben und die Polizisten versprechen, der negative Asylentscheid werde nochmal überprüft. Zwischendurch bekommt die Frau ihr Kind, nur ist nicht ganz klar, ob das Babyschreien von der Bühne oder aus dem Publikum kommt. Grosseltern, Eltern und Nachwuchs im Publikum erfahren, dass menschliche Wärme, Hoffnung und Liebe eben doch zählen. Damit sind, wie das gemeinsam gesungene Lied der Aufführenden und des Publikums zeigte, im Sinne der „Zäller Wienacht“ „us de arme Mänsche rychi gmacht“. Als besonders empfand der Schreibende, dass mit diesem Anlass ein grosser Wunsch des verstorbenen Walter Fankhauser, kürzlich in dieser Zeitung publiziert, erfüllt wurde: Die Kirche Wila war für einmal gefüllt. Zu danken ist für diesen gelungenen Anlass nicht nur Pfarrerin Heidi Noll, sondern auch dem engagierten Kolibri-Team, bestehend aus Anja Hasslinger, Sabine Klein, Sina Leib und Cony Post. Sie haben mit 39 theaterwilligen Kindern – eigentlich eine unmögliche Zahl – eine gelungene Aufführung möglich gemacht. „Fürchte dich nicht!“


Wolfgang Wahl

 
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